Sonntag, 11. November 2012

Karte mit Brayer Hintergrund

Einmal im Jahr ist es immer so weit und ich muss Hintergründe brayern. Da das aber einige Geduld erfordert, geht diese Phase meist relativ rasch wieder vorbei. Dennoch mag ich diese Hintergründe sehr.




Card with brayered Background

Once a year I simply have to do brayered backgrounds. But since they need quite some patience this phase is over again quickly in most of the cases.However, I like the backgrounds.

Dienstag, 30. Oktober 2012

Halloween Inchies

Eigentlich habe ich es nicht so mit Halloween. Aber ich habe es immer noch ziemlich mit Inchies. Deswegen habe ich mich zu einem Halloween-Inchie-Swap angemeldet. Erst danach fiel mir wieder ein, dass meine Mittel zu diesem Thema nicht besonders umfangreich sind. Spaß gemacht hat es trotzdem.
Also auf morgen, falls es bei Euch heißt 'Süßes, sonst gibt's Saures...'.




I am not very much into Halloween, but I am still rather into Inchies. So I signed up for an Halloween Inchies swap. Only afterwards I remembered again that I do not have much material around that topic. However, it was fun doing the inchies. 
So good luck for tomorrow in case that there will be 'trick or treat' for you...

Dienstag, 9. Oktober 2012

Urlaub - leider schon wieder vorbei

Urlaub ist immer eine tolle Sache. Aber selbst ein recht komfortabler 4-wöchiger Urlaub ist immer noch zu schnell um. 

So, und jetzt bin ich wieder da. Vielleicht hilft mein erholter Zustand meiner Kreativität auch wieder auf die Sprünge....

Die Bilder habe ich in Quiberon, Frankreich gemacht.


Holidays - already over again

Holidays are always a great thing. However, even a comfortable 4-week vacation is over too soon. So I am back again. 
At least I hope that my relaxed condition will help me back to creativity.


I took the photos in Quiberon, France.

Mittwoch, 22. August 2012

Zur Einschulung

Leider konnte ich nicht zur Einschulung meines Patenkindes in der vergangenen Woche reisen. Aus dem Grund habe ich ihr ein kleines Geschenk-Set mit Mini-Schultüte geschickt. 
Den Stempel für die Karte hatte ich schon vor langer Zeit eigens für diesen Anlass angeschafft.
Ich glaube, sie hat sich gefreut.




First Day at School

Unfortunately I could not travel to my God child's first day at school last week. So I sent her a small present parcel with a Mini-Goodie-Cornet. (It seem to be a rather German custom as there is not translation for 'Schultüte'.) The stamp for the card I bought already quite some time ago for exactly this occasion.
I think she enjoyed it.

Sonntag, 29. Juli 2012

Schwarz-Weiss

Manchmal, wenn ich gar keine Ideen habe, hilft es, mich zu einem Tausch anzumelden. Dann habe ich ein Thema und ich bin unter Druck, etwas tun zu müssen. 
In diesem Jahr habe ich bereits an 2 Tauschen mit dem Thema 'Schwarz-Weiss' teilgenommen. Einmal mit ATCs und einmal mit Inchies. Beide haben mir großen Spaß gemacht.
Und ich war mit den Sachen, die ich im Austausch erhalten habe sehr zufrieden - was ja nicht immer selbstverständlich ist...





Black and White

Sometimes when I don't have any ideas at all it helps to sign up for a swap. Then I already get a topic and I am under pressure to do something. 
This year I already joined twice a swap with the theme 'Black and White'. One time it was about ATCs and the other time it was about Inchies.
I enjoyed both of the swaps very much.
And I also was really happy with the items I received in return - which is not necessarily the case in all swaps.....

Freitag, 27. Juli 2012

Ein Motiv - verschiedene Anlässe

Ich bin in den letzten Monaten einfach nicht wirklich in stempeliger Laune. Aber dennoch hält mich ein Stempel, den ich im letzten Jahr zum Geburtstag bekommen habe, stempeltechnisch über Wasser. Es handelt sich um das Motiv 'Silhouette Script' von Dina Wakley.
Ich nehme es sowohl für fröhliche als auch für sehr traurige Anlässe her - und finde es immer passend. 
Bei diesem Stempel kann ich mir vorstellen, ihn auch nach Jahren immer wieder herzunehmen. Es gibt einfach solche zeitlosen Lieblingsstücke....


One Motive - different Occasions


During the last months I am not in a stamping mood at all. However, one motive keeps me -in terms of stamping- staying alive. It is the wonderful 'Silhouette Script' from Dina Wakley.
I am using it as well for happy occasions as well as for very sad ones. It always fits.
To me it seems to be one of the motives I am going to use year by year.
There are these rare occasions of finding an all time favourite...

Sonntag, 6. Mai 2012

Zurück zur Normalität...

...oder zumindest ist es der Versuch, dazu zurückzukehren. Meine stempelige Umgebung bin ich nicht mehr gewöhnt, deswegen habe ich gerade ein paar Probleme mit der Inspiration.
Eine Freundin, die ebenfalls gerade einen kreativen Hänger hat, und ich haben gemeinsam fernmündlich beschlossen, dass wir einfach einen Hintergrund nach einem youtube video machen.
Wenn man keine konkrete Idee hat, ist eine große, bunte Schweinerei mit Farben einfach das Beste was man tun kann.
Wir hatten uns versprochen, einen Nachweis zu liefern, dass wir den Hintergrund auch tatsächlich machen. Sie scheint die gleiche Idee wie ich gehabt zu haben, den Nachweis über ihren blog zu führen, denn hier ist ihr Zwischenergebnis zu sehen.
Und hier ist mein Hintergrund. Es sieht nicht übermäßig aufregend aus, aber die Seiten fühlen sich ganz toll an.



Back to normal...
...or at least I try to do so. I am not yet used again to all my stamping materials around me. And I am somehow lacking of inspiration.
Had a call with a friend who is feeling the same currently. So we decided to follow this you tube video to do a background.
If you don't have a precise idea what to do it is always a good idea to do a big colourful mess with all the dyes and paints and sprays you have.
We promised each others to give a kind of progress report to each others and it seems she had the same idea than me doing this via her blog.

Here you can see my background. It is not really looking exciting. But it has a great texture when you touch it.

 

Dienstag, 24. April 2012

Stempelige Grüße aus Seoul

Dafür, dass ich bis Anfang vergangenen Monats noch nie in Südkorea war, bin ich jetzt ECHT ganz schön häufig hier. Aber alles gut. Hier ist Frühling und heute kam zum ersten Mal seit Sonntag auch die Sonne heraus und damit sah auch alles ganz hübsch aus.
Und hier ist auch abends um 22.30 Uhr noch etwas auf den Einkaufsstraßen los. Jetzt muss ich zugeben, dass ich um die Zeit nur selten auf der Kaufinger Straße bin, aber wenn ich denn mal da war, war sie leer.


Aber nun zu den stempeligen Grüßen.... weil ich gerade beim Danke-Sagen war, habe ich auch noch für die Kollegen aus Malaysia, die ich hier wiedergetroffen habe, ein Mitbringsel gestempelt und gesprüht. Das habe ich natürlich zu Hause gemacht. Zum Indikator, dass die Sachen aber tatsächlich in Südkorea sind, habe ich ein paar Hotelsachen ins Bild gerückt.
Was mir leider erst jetzt auffällt, ist, dass  auch leider das Chaos, dass ich ziemlich schell auf einem Hotelschreibtisch anrichten kann, mit zu erkennen ist.

Samstag, 14. April 2012

Dankeschön!

An dieser Stelle möchte ich Euch allen ein ganz herzliches Dankeschön aussprechen, dass Ihr meinen Blog in den vergangenen 3 Monaten während meiner Zeit in Malaysia verfolgt habt.
Eure Rückmeldungen in Form von Kommentaren und Mails haben für mich eine wichtige Verbindung nach Hause dargestellt und haben mir tatsächlich geholfen, nicht gar zu viel Heimweh zu bekommen. (Entschuldigung, dass ich beim Beantworten von Mails eher saumselig war.)

Desweiteren habe ich viel Spaß daran gehabt, für Euch auf Motivsuche zu gehen und meine Alltagsgeschichten mit Euch zu teilen.
DANKE dafür!

Donnerstag, 5. April 2012

Abschied von Südostasien

Jetzt ist es also so weit - meine Zeit in Melaka ist um und ich komme wieder nach Hause.
Bin schon in Singapur am Flughafen.
Ich freue mich zwar auf ein kühleres Klima, aber soooo kühl wie die Wettervorhersage meint, muss es ja nicht unbedingt sein.
Ich hatte nur ein Paar geschlossene Schuhe dabei, und die habe ich als ausgelatscht bewertet und entsorgt.
Schätzungsweise werde ich morgen früh, wenn ich in meinen Sandalen ankomme, ganz schön an den Zehen frieren....

Samstag, 31. März 2012

Neuer Mitbewohner?

Ich hatte ja bereits berichtet, dass mein lurchiger Mitbewohner sehr schüchtern ist. Er lebt in der Küche und flieht bei der kleinsten Bewegung meinerseits.
Deswegen bin ich mir nicht ganz sicher, ob ich einen neuen Mitbewohner habe, oder ob mein alter jetzt einfach abenteuerlustig geworden ist

Ich hatte ihn schon im Bad und sogar im Schlafzimmer bei laufender Klimaanlage gesehen (das mögen sie eigentlich gar nicht). Da habe ich mich schon sehr gewundert.
Vorgestern kam er über den Tisch zu mir spaziert, obwohl ich am Laptop saß und getippt habe.
Ich konnte sogar meinen Fotoapparat aus dem Rucksack kruschteln, ohne dass er die Flucht ergriffen hat.

Mit dem Blitz vom Fotoapparat habe ich es dann doch geschafft, ihn zu vertreiben.

Stellt sich mir die Frage: können verschiedene Echsen verschiedene Charaktereigenschaften haben?
Kann eine Echse eine Persönlichkeitsentwicklung durchmachen?
Oder hat sie der pure Hunger aus meiner Küche getrieben, weil dort so gut wie nichts Essbares anfällt?

Ein Kollege hat nämlich erzählt, dass bei ihnen in der Küche unter dem Reiskocher eine Echse wohnt, die nur darauf wartet, dass Reis verkleckert wird, damit sie ihn sich schnappen kann.
Da hat er hier bei mir ganz schlechte Karten.

Freitag, 30. März 2012

Wieder zurück in Malaysia....

... und schonwieder geht es nur ums Essen.
Hier ein Bild von einem meiner Standard Restaurants im geschlossenem Zustand. Das ist das, in dem ich den Hausaltar nun doch nicht fotografiere.
Sie haben ganz einfache Küche, nur ca. 5-6 Gerichte (maximaler Preis 1,50€), mittags nur 2 Suppen. Aber alles reichlich, lecker und gut.
Der Grund, warum ich das Bild aber eigentlich einstelle, ist, dass hier jedes Lokal - egal wie schlicht- im Essensbereich ein Waschbecken hat. Das finde ich sehr praktisch. Vor allem, wenn man so etwas isst.
Bei dieser Black Pepper Crab hatte ich schon Spritzer bis zum Ellenbogen, bevor ich überhaupt einen Bissen gegessen hatte.


Das Waschbecken in dem Lokal, wo ich den Krebs gegessen habe, habe ich ausgiebig, mehrere Male während des Essens benutzt.

Dienstag, 27. März 2012

Gipfel zur nuklearen Sicherheit in Seoul

Dafür, dass ich bis Anfang diesen Monats noch nie in Südkorea war, bin ich jetzt ganz schön häufig dort. Naja, zum zweiten Mal eben.

Und das auch noch gerade zu der Zeit, in der der Gipfel zur nuklearen Sicherheit dort stattfindet.

Leider bin ich letzthin immer so schlecht über das Tagesgeschehen informiert, dass soetwas an mir auch schoneinmal vorbeigeht. (Asche auf mein Haupt!)

Aber heute musste ich in ein Gebäude, das im Sicherheitsbereich liegt.
Da kam sogar ich nicht mehr umhin, den Gipfel zur Kenntnis zu nehmen.
Das Congresszentrum, in dem der Gipfel gestern und heute stattfand, liegt direkt hinter dem silbrig spiegelnden Gebäude im Bild links.
Hübsch auch das beruhigende, übergroße blaue Werbeplakat für den Gipfel an dem Gebäude rechts. Alles schön sauber und friedlich. Befremdlich.....aber vielleicht ist das mein Alter und ich bin zu sehr von den 80er Jahren geprägt.

Beeindruckend fand ich dann auch die siebenspurige Straße, die gesperrt war. (Soviel Malerei haben wir, glaube ich nicht auf der Straße, aber wo gibt es in Deutschland auch schon 7-spurige.....)


Den ganzen Tag über gab es immer wieder einmal was zu schauen, ob wichtige Wagenkonvois oder Hubschraubereinsätze.
Aber jetzt mal ehrlich, wenn ich mir den Absperrungszaun so anschaue...interessiert das denn keinen hier?
Ich bin mir nicht sicher, ob es noch weitere Abriegelungsringe gab, aber irgendwie habe ich das Gefühl, zu Hause wäre mehr -wie soll ich sagen- öffentliche Teilnahme an einer solchen Veranstaltung zu erwarten gewesen...., oder etwa nicht!?!

Samstag, 24. März 2012

UNESCO Weltkulturerbe Melaka

2008 wurde Melaka zum Weltkulturerbe ernannt und seit dieser Zeit wurde viel getan in der Stadt. So ist zum Beispiel die hoch-und-runter-fahrbare Aussichtsplattform hinter dem Museumsschiff so weit ich mich erinnern kann danach erst errichtet worden.

Weltkulturerbe ist die Stadt meines Erachtens nach zu Recht. Neben den malayischen, gibt es hier starke chinesische und indische Einflüsse.
Daneben haben portugiesische, niederländische und britische Kolonialmächte ihre Spuren hinterlassen. Und alles in fußläufiger Entfernung.

Bei meinem heutigen Gang, ausgelesene Bücher in den Second Hand Book Shop zurückzubringen, habe ich dann einfach im Vorbeigehen fotografiert.

Diese kleine Bastion wurde von Portugiesen im Bereich einer bereits existierenden malayischen Befestigung errichtet (und wurde dann von den Niederländern weiter ausgebaut).
Nur ca. 200-300 Meter weiter kommt man durch diese Arkaden, die zu holländischen Gebäuden gehören.





Und wiederum nur wenige Meter weiter kommt man dann bei einer britischen Kirche an.



Und nein, so leer ist es hier nicht immer. Aber bei praller Sonne und unsäglicher Hitze ist ausser vereinzelten, besonders durchgeknallten Europäern niemand unterwegs.

Und ja, ich habe Dreck auf der Linse des Fotoapparates.

Freitag, 23. März 2012

Plastiktüten (2)

Ich muss noch einmal auf dieses profane Thema zurückkommen, weil ich beim letzten Mal ja gesagt hatte, dass hier alles in Plastiktüten verpackt wird.

In dieser Woche hat mich das ereilt, was ich mit wiederholter, schlagartiger Entleerung des Verdauungstraktes in mehr als eine Richtung umschreiben möchte. Und dabei möchte ich es belassen. Spass war das jedenfalls keiner.

Als ich mich wieder an eine normale Ernährung annähern wollte, erschien mir jedoch die geschützte Umgebung meiner Wohnung als ratsam. Deswegen habe ich mir schnell etwas zu essen geholt. Und das ist dann ausser dem Reis in Tüten verpackt. Im Vordergrund eine sehr leckere Hühnerbrühe mit Möhrenstückchen, im Hintergrund das gemischte Gemüse mit etwas Hähnchenfleisch.
Flüssigkeiten in Plastiktüten finde ich befremdlich, das erinnert mich immer an den Einkauf im Aquaristikladen. Aber hier ist es üblich.
Und geschmeckt hat es auch noch.

Samstag, 17. März 2012

Nach dem Putzen? Pusten!

Vielleicht sollte ich langsam beginnen, mir um mich selber Sorgen zu machen. Nachdem ich schon eine Hoteltoilette fotografiert habe, fange ich jetzt auch noch an, in öffentlichen Toiletten zu fotografieren.
Immerhin habe ich streng darauf geachtet, dass niemand mich dabei beobachtet hat....

Hier ist es üblich, nach dem Putzen ein ordentliches Gebläse anzuwerfen, das dann den Boden trocket.
Energietechnisch gesehen ist das natürlich eine völlige Katastrophe. Aber andererseits würde in schlecht belüftbaren Räumen wahrscheinlich innerhalb weniger Tage der Schimmel an allen Ecken und Enden blühen, weil es hier so feucht ist.

Ich finde es nicht gut, aber verurteilen kann ich es auch nicht.

So benutze ich hier z. B. auch einen Wäschetrockner, was ich zu Hause verweigere.
Wenn man keinen sonnigen, luftigen Platz hat, wird einem die Wäsche einfach muffig.
Da ich Probleme hätte, hier etwas für mich nachzukaufen, versuche ich das mit dem Muffig-Werden tunlichst zu vermeiden.

Freitag, 16. März 2012

was ganz anderes

Exotik um mich herum hin oder her, am vergangenen Wochenende war mir nach Spielen mit Papier zumute. Da ich keine Stempel zur Verfügung habe, und ich die ganzen 2 Monate über hier schon Papier sammele, musste es in die Richtung Collage gehen.


Das ist nicht meins und es wird nicht meins - mit der Collage.

Aber wenn nichts anderes zur Verfügung steht, funktioniert es trotzdem. Und was soll ich sagen: es hat mir Spaß gemacht, auch wenn es harte Arbeit war!

Sonntag, 11. März 2012

Zeitungsanzeigen

Punkt 1: Foodcourt
Gestern muss ich an einer etwas verzerrten Wahrnehmung gelitten haben. Der Foodcourt im Mahkota Shopping Center hat nur etwas über 20 Küchen, nicht 30-40. Trotzdem finde ich dort immer etwas zum Frühstück.

Punkt 2: Zeitungsanzeigen
Ich kaufe hier nicht besonders oft Zeitungen. Die meisten kann ich ja eh nicht lesen. Um genau zu sein, habe ich mir 2 Zeitungen gekauft. Eine im Januar und eine zweite kürzlich. Im Januar war ich erstaunt, weil es eine Reihe von ganzseitigen Anzeigen gab zu dem Geburtstag eines Sultans. Im wesentlichen von Firmen, aber auch von Einzelpersonen. Ich dachte mir nur, dass das wohl ein wichtiger Mensch sein wird, der Sultan.

In der kürzlich gekauften Zeitung gab es auch wieder so etwas. In diesem Fall wurde wohl der Besuch eines Politikers erwartet. Ich weiss nicht genau wo, ob bei einer Firma oder in einer untergeordneten Behörde.
Aber auch hier wieder die ganzseitge Anzeige.
Ich weiss gar nicht, was ich davon halten soll. Ich werde es einfach unter der Rubrik "kulturelle Unterschiede" einordnen.

Samstag, 10. März 2012

Samstag-vormittägliche Routine

Egal, wo man sich auf der Welt befindet, wenn man nur lange genug am selben Platz ist, bilden sich Routinen aus.
Bei mir stellt sich das samstags hier so dar, dass ich erstmal Wäsche wasche und mich nicht aus dem Haus traue, weil die Verrohrung eher zweifelhaft ist. Derweil trinke ich eine Tasse Nescafe (würde ich daheim nie anrühren) und schaue, was Eure Blogs so Neues bieten.
Westlich zu frühstücken, habe ich aufgegeben.
Später ziehe ich dann los, um einzukaufen. Egal, wo ich hinmöchte, ich muss immer über eine 6-spurige, stark befahrene Straße ohne Fußgängerüberweg.
Zumindest ist sie normalerweise stark befahren. Nur nicht, wenn ich ein Foto machen möchte, um Euch meine Heldenhaftigkeit zu demonstrieren.
Hier also die einzige Gelegenheit, bei der ich die Straße leer gesehen habe.

Bevor ich einkaufen gehe, frühstücke ich im Food Court des Mahkota Parade Shopping Centers. Der hat so ca. 30 bis 40 kleine Garküchen und irgendetwas, worauf ich Lust habe, finde ich dort immer.

Heute habe ich mich für süßsauren Fisch entschieden. Zum Frühstück bin ich nicht gar so experimentierfreudig.


Das hier gezeigt Essen hat etwa 1,25€ gekostet und war wirklich lecker mit frischem Gemüse und frischer Ananas.

Danach geht es Einkaufen. Im Wesentlichen Getränke. Meist muss ich 2x gehen, weil ich nicht so viele Wasserflaschen auf einmal schleppen kann.

Und damit ist der Vormittag dann auch schon 'rum....

Freitag, 9. März 2012

Changgyeonggung Palast in Seoul

Manchmal hilft auch die lateinische Schreibweise wenig, die Worte bleiben einfach schwierig in Korea. Ich habe also den oben genannten Palast besucht.

Zum Beweis, dass es hier auch wirklich kühl ist, habe ich den Wassergraben fotografiert, in dem noch deutliche Eisreste zu finden waren.

Obwohl schon einige Besucher in dem Palast waren, hat sich das Ganze in dem großen Gelände verlaufen. Deswegen gab es immer wieder auch sehr beschauliche Ausblicke.


Aber am coolsten finde ich die Gegensätze zwischen alt und neu. Wie oft in großen Städten mit Platznot liegt alles dicht beieinander.



Ursprünglich wollte ich auch noch in den benachbarten Changdeokgung Palast. Der ist nämlich Weltkulturerbe und bestimmt noch etwas netter renoviert.

Aus organisatorischen Gründen, die hier nichts zur Sache tun, habe ich diesen Plan aufgegeben.


Großartig war auch das Wetter. Wenn mir jemand vor 3 Monaten gesagt hätte, dass ich Nieselregen bei ca. 7°C genießen könnte, hätte ich ihn für verrückt erklärt.

Mittwoch, 7. März 2012

Essen! (2)

Die 2 1/2 Tage in Seoul waren essenstechnisch sehr interessant - und ergiebig.
Leider hatte ich bei den spannenden Gelegenheiten - mal wieder- keinen Fotoapparat dabei. Deswegen muss als Ersatz ein Bild von einer Auslage in einen Restaurant herhalten, in dem ich noch nicht einmal war. Aber es scheint dort üblich zu sein, ein Plastikabbild der angebotenen Speisen in Vitrinen auszustellen. Und ich finde, diese Atrappen sind ziemlich gut gemacht.




Gestern Mittag war ich in einem traditionellen koreanischen Lokal eingeladen.

Das heisst, es war angesagt, sich vor der Tür die Schuhe von den Füßen zu reißen und dann im Schneidersitz auf dem Boden sitzen. Ich habe mir schon'mal gleich 3 von diesen flachen Sitzkisschen untergeschoben. Aber sie waren wirklich sehr flach.

Das Essen war eine Fischplatte mit 20(!) verschiedenen Beilagen, die alle in einzelnen Schälchen auf dem Tisch standen. Wirklich der ganze Tisch (ca 1,80m x 0,80m) war voller Schälchen. Und superlecker.

Verschiedene Sorten Kimchi, Pilze, auch Salat, Dips. Ich konnte nicht alles probieren. Ok, die rohe eingelegte Krabbe wollte ich auch gar nicht so recht probieren

Dazu wurde für jede Person einzeln in einer Steinschale gegarter Reis serviert, der im Laufe des Essens zu einer Nachspeisen-Suppe umfunktioniert wurde. Achja, und eine Suppe gab es sowieso auch noch dazu. Es war toll.

Leicht untentspannt war ich dennoch bei dem Essen, weil ich dort in meinem Kundenbesuchsanzug im Schneidersitz saß, BEVOR ich beim Kunden war. Und die Koreaner essen aus irgendwelchen Gründen nicht mit Holzstäbchen, an die ich gewöhnt bin, sondern mit dünneren Metallstäbchen.

Die ganze Situation an sich war ziemlich unfallträchtig. Aber wider Erwarten ist alles gut gegangen.

Montag, 5. März 2012

Merkwürdige Dinge in Seoul

Wie immer, wenn ich irgendwo anders bin, finde ich manche Sachen besonders merkwürdig. Hier in Seoul sind es zum Beispiel die Zuckerwatte Motorräder. Auf dem Foto sieht man das nicht so gut, aber die Zuckerwatte hat auch noch alle möglichen pastelligen Farben.

Als nächstes meine Toilette im Hotel. Ich weiss, das ist nicht neu und alle Welt kennt das ausser mir. Trotzdem ist es für mich die erste Toilette mit Bedien-Panel. Und deshalb ist sie für mich auch bemerkenswert. Bisher war ich noch nicht wirklich experimentierfreudig, was das Teil so alles hergibt. Aber die Sitzheizung (die scheint den ganzen Tag so vor sich hin zu heizen) ist schon'mal ...naja anders. Nicht unangenehm, trotzdem mag ich sie nicht - es fühlt sich halt so vorgewärmt an...

Zum Schluss noch ein Schnappschuss aus der Hotellobby in das Untergeschoss.




Na, wenn ich mich da nicht wie zu Hause fühle....

Sonntag, 4. März 2012

Sonntagmorgen, 7 Uhr in Seoul...

.... bin ich endlich in meinem Hotelzimmer angekommen. Jetzt war ich zwar nur innerasiatisch, aber trotzdem insgesamt 17 Stunden unterwegs. Deswegen erschien mir die recht profane Aussicht von meinem Zimmer dennoch als schön.
Und gerade jetzt habe ich die Aussicht bei nächtlicher Beleuchtung und das finde ich schon cool. Sogar die Baustelle ist mit bunten Lauflichtern illuminiert. (Schräg, oder??!?)


3 von den 17 Reisestunden habe ich auf dem Flughafen in HongKong zugebracht. Die Fluchten zu den Gates sehen zwar irgendwie spacig aus, aber um das zu genießen, hätte mir auch eine deutlich kürzere Zeit gereicht.



Und jetzt bin ich also ganz unverhofft in Südkorea - ohne, dass ich mich wirklich darauf einstellen konnte.
Irgindwie anders ist es schon auch. In Malaysia kann ich wenigstens die Schrift lesen - hier nicht.





Zum Glück sind aber viele U-Bahnen und Straßenschilder zweisprachig gehalten. Anders wäre es für mich unmöglich, mich hier zurechtzufinden.

Allerdings ist die Darstellung in lateinischer Schrift nicht die Lösung aller Probleme, weil viele Namen für mich an sich schon schwierig sind.




Besonders gut hat es mir gefallen, umherzugehen und nicht dauerzuschwitzen. Vielleicht ist das derzeit aus mitteleuropäischer Sicht schwer zu verstehen, aber ich fand die 8°C heute total toll. Endlich mal kühle Luft.

Und aus dem Wasserhahn kommt, wenn man kalt aufdreht, auch wirklich kalt 'raus.

Es tut mir gut, die Jahreszeit zu spüren.


Auf der anderen Seite muss ich zugeben, dass ich andauernd Anlauf nehmen möchte, die Klimaanlage abzuschalten, weil ich es recht kühl im Zimmer finde.

Dabei müßte ich nur die Heizung aufdrehen...

Sonntag, 26. Februar 2012

Würschtlfrühstück

Heute war ich zu einem Würschtlfrühstück geladen.
Ich sage Euch eins, im Februar bei tropischem Klima in Südostasien zu sitzen und original bayerische Weißwürschtl mit süßem Senf zu essen, hat etwas entschieden Surreales.
Davon musste ich mich heute erstmal 'erholen'.
Deswegen gibt es kein Foto.

Samstag, 25. Februar 2012

Chinesische Hausaltare

Ich habe den Eindruck, dass jeder chinesische Haushalt (mindestens) einen Hausaltar hat.
Das kann von einer alten Konservendose reichen, in die Räucherstäbchen gesteckt werden, bis zu prachtvoll verzierten Altaren mit reichen Opfergaben für die Ahnen.



Standard scheint die Mitte dazwischen zu sein. Ein Hängealtar mit Platz für ein paar kleine Opfergaben. Sehr oft handelt es sich dabei um Orangen und kleine Kuchen, sowie Teeschälchen.




In einem der Restaurants, in denen ich öfter esse, gibt es einen ganz besonders hübschen Altar. Den hätte ich gerne fotografieren wollen.

Als ich fragte, ob ich das irgendwann einmal tun dürfte, hat die Besitzerin vor Schreck die Farbe gewechselt.

Sie hat mich gebeten, unbedingt Bescheid zu geben, damit sie vorher die Götter beschwichtigen kann. So oder so ähnlich. Manchmal ist die Kommunikation auch hier nicht einfach.

Weil das schwierig für die Frau zu sein scheint, habe ich von der Idee mit dem Foto Abstand genommen. Schließlich gehe ich dort 1-2 mal pro Woche essen und würde das auch gerne in meiner verbleibenden Zeit hier tun.

Ihr Hauptaltar ist liebevoll geschmückt mit den Standardsachen wie im Bild oben zu sehen. Zusätzlich gibt es dort aber auch noch Dosen mit Q100 (isotonisches Getränk), Gläser mit Kaffee und 2 Dosen Heinecken Bier.

Ihre Ahnen scheinen also insgesamt Getränke zu mögen und mindestens ein Biertrinker war auch darunter.

Ich finde es sehr nett, dass die Frau das bei den Opfergaben berücksichtigt.

Donnerstag, 23. Februar 2012

Das Bild hängt schief

Ich habe ein 'serviced appartment', das naturgemäß einen deutlichen Anklang von Hotelcharakter hat.
Dennoch oder vielleicht gerade deswegen mag ich die Bilderserie in meinem Wohn-/Eßzimmer sehr. (Sie muss von Bali sein, weil auf einem der Bilder daweg ubud steht). Sie passt in ihrer Schlichtheit sehr gut in die Wohnung und bricht -zum Glück- das allgegenwärtige Gelb ein wenig.

Aber immer, immer, immer hängt irgendetwas schief. Da kann ich zurechtrücken so viel ich will.


Im 12. Stock am Wasser bedeutet lüften zu wollen, gleich einen Sturm im Zimmer zu haben.

Die Papiere, die ich so anhäufe, um dafür gerüstet zu sein, einen Journal-Anfall zu bekommen, hatte ich relativ bald mit schwereren Sachen gesichert (siehe Tisch auf dem unteren Bild).

Aber es hat doch eine Weile gedauert, bis ich begriffen hatte, dass der Wind auch hinter die Bilder fährt und sie schief hängt.

Deswegen lasse ich sie jetzt einfach schief hängen- nutzt ja sowieso nichts, sie zurecht zu rücken.

Sonntag, 19. Februar 2012

Die Lösung des Bücherproblems und andere Einkäufe

Hier seht Ihr die Lösung meines Bücherproblems. Ein Second Hand Buchladen (soweit ich weiss, von einer Schweizerin geführt). Tatsächlich gibt es dort sogar ein Regalbrett mit deutschen Büchern. Das reicht für meinen Aufenthalt hier aus. Also habe ich gleich zugeschlagen.

Überhaupt war mir an diesem Wochenende nach Einkaufen für die Seele. Ja, ich habe große und kleine Kladden gekauft. Ja, ich habe mir dann auch gleich noch Gesso kaufen müssen (ich habe hier einen dunklen Holztisch und wer mich ein wenig kennt weiss, dass ich leicht unfallträchtig im Umgang mit Farben bin - auch Abdeckungen helfen da in der Regel nicht...). Nein, ich weiss nicht, wie ich das Zeug alles nach Hause bekommen soll.


Alberne Tassen mussten es dann auch noch sein.



Und dann noch Kleinkram, falls ich in den Kladden tatsächlich hier anfangen möchte, zu" journalen".



Besondere Beachtung bitte ich dem grauen Teil hinten im Bild zu schenken. Das ist ein Schulterwärmer, den ich mir zugelegt habe. Und ich trage ihn auch gerade jetzt.

Klimaanlage, sag' ich da nur...